Klimawandel und Energie

Windrad

Einführung

Der Klimawandel kommt! - Die eigentliche Frage ist: Schaffen wir es, die globale Erwärmung wirksam zu begrenzen? Wie können wir umfassend Energie einsparen, effizienter nutzen und künftig aus erneuerbaren Quellen gewinnen? Dabei gilt es, die Lasten des Klimawandels fair zu verteilen sowie sozial und ökologisch verträgliche Anpassungsstrategien zu entwickeln. Die Heinrich-Böll-Stiftung Thüringen begleitet diesen Weg mit eigenen Bildungsangeboten und unterstützt  Kommunen, Initiativen und Engagierte vor Ort.

Das Spektrum unserer Angebote reicht von kompakten Weiterbildungsangeboten (BEAM 21) über Informations- und Diskussionsveranstaltungen, Aktionstage, Zukunftswerkstätten und Exkursionen bis hin zu Projekten im kreativ-künstlerischen Bereich.  Den Rahmen für die meisten Aktivitäten bildet unsere Ausstellung „Klima wandelt Thüringen“, mit der wir seit 2008 in Thüringen unterwegs sind.

Fortbildung: BEAM 21

Weiterbildung

Kompetenzen für kommunalen Klimaschutz und intelligentes Energiemanagement

BEAM 21 ist eine blended-Learning-Angebot für Mitglieder der kommunalen Selbstverwaltung und Mitarbeiter/innen von Kommunen. Es solle Wege zu mehr Energieeffizienz, kluge Maßnahmen zur Verinngerung des CO²-Ausstoßes und zur Produktion von erneuerbaren Energien in den Kommunen aufzeigen. Bis 31. März 2013 können sich Kommunen für ein zusätzliche Förderung bewerben. mehr»

Ausstellung

Teaserbild Klimaausstellung

"Klima wandelt Thüringen"

Welche Auswirkungen hat der Klimawandel für Thüringen? Was können wir konkret tun? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Ausstellung "Klima wandelt Thüringen". An den Ausstellungsorten bieten wir eine vielfältiges Bildungsprogramm an: Zukunftswerkstätten, Filmabende, Politische Salons, Führungen für Schulklassen und andere interessierte Gruppen sowie Probefahrten mit einem Elektroauto. mehr»

Studien, Veranstaltungen und Debatten

Diskussion

Kein Platz für Jungbauern? Die Zukunft der ostdeutschen Landwirtschaft

Obwohl es in um die Zukunft unserer Lebensmittelversorgung, unserer Landschaften, um die Belastung des  Grundwasser und vieles mehr geht, ist die Landwirtschaft in der Politik und öffentlichen Wahrnehmung immer noch unterbelichtet. In der Diskussion  zwischen Michael Beleites und Frank Augsten  wurden die aktuellen Kontroversen - von der EU-Flächensubventionen und der Großflächenlandwirtschaft bis zu Bodenspekulationen und Landgrabbing - aufgegriffen. Dabeit traten zum Teil auch sehr unterschiedliche Positionen zu Tage.

 

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Energiewende und Bürgerbeteiligung

Öffentliche Akzeptanz von Infrastrukturprojekten am Beispiel der "Thüringer Strombrücke"

- Der notwendige Ausbau der Stromnetze kann mit mehr Transparenz und einer besseren Beteiligung der Bürger gelingen. Das ist ein wesentliches Ergebnis der am 29.5.2012 von der Heinrich-Böll-Stiftung Thüringen, DAKT e.V. und Germanwatch veröffentlichten Studie. Diese untersucht das umstrittene Beispiel der "Thüringer Strombrücke", einer geplanten 380 Kilovolt-Leitung, die künftig Thüringen und Bayern verbinden soll. Download der Studie (1,2 MB)

Fukushima

Zwischen Umdenken und Stillstand

-  Der Unfall von Fukushima Daiichi ändert die Debatten um Atomenergie in Japan, Asien und der Welt. Doch wie hat sich die Katastrophe konkret auf das Leben der Menschen in Fukushima ausgewirkt? Koiche Koike und Akiko Yoshida  sprechen über das Leben vor Ort, ein Jahr nach dem Unfall. mehr»

NACH KOPENHAGEN

Thüringen und das Weltklima

- Seit dem Scheitern des UN-Klimagipfels in Kopenhagen sind die Bemühungen um ein neues internationales Klimaabkommen deutlich erschwert. Was bedeutet dies aus thüringer Sicht? Was können wir vor Ort tun? Und wie können wir andere Regionen im Kampf gegen den Klimawandel unterstützen? mehr»

Debatte

"Menschenzeit" - Das Ende der Apokalypse-Angst?

- Gemeinsam mit der Konrad Adenauer Stiftung veranstaltete die Heinrich-Böll-Stiftung eine Lesung und Diskussion mit dem Spiegel-Journalisten Christian Schwägerl. Anstatt den Menschen als Zerstörer der Natur zu begreifen, will Schwägerl ihn als Gestalter seiner Umwelt betrachten und so mit weg von der „Apokalypse-Angst“ hin zu einem optimistischen Ausblick in die Zukunft gelangen. Könnte sein Buch "Menschenzeit" ein Mittelweg zwischen Wachstumsskeptiker/innen und Fortschrittsoptimismus sein?  mehr»